Comeback des „Airwolf“ in Sicht

Airwolf - Comeback
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Im Spätsommer dürfte es soweit sein. Die Mondial-Anlage „Airwolf“, von 1996 bis 2015 das Aushängeschild des Hamburgers Max Eberhard, startet demnächst neu unter der Regie von Thomas Weber, der das Geschäft bereits Ende 2019 gekauft und in den letzten Wochen von Hamburg aus in den neuen Heimathafen Herford transportiert hat. Thomas Weber ist Spross der uralten Herforder Schaustellerfamilie Weber und in dieser Eigenschaft kein Unbekannter auf der Reise. Die Webers betrieben schon immer Fahrgeschäfte (Seesturmbahn, Raupenbahn u. a.). Die Onkels von Thomas Weber, Fritz Weber, Peter Usenko und Fritz Wurms gründeten im Jahre 1969 zudem den Hollywood-Safari-Park Stukenbrock, heute: Safariland Stukenbrock. Thomas Weber reiste jahrelang mit der Dietz-Schleife „World Of Fantasy“ und gründete das Herforder Kinderparadies „Springolino“, das sich unter der Regie seiner Frau und ihm, nach wie vor größter Beliebtheit erfreut. Zudem war er in den letzten Jahrzehnten sehr erfolgreich mit Geschäften wie „Rocket“ und „Flash“ unterwegs, die seine ganz persönliche Handschrift trugen. Zuletzt betrieb er das außergewöhnliche Generationen-Karussell „Crazy Jumbo“, das er aber nach einer Saison wieder veräußerte. Entgegen dem momentanen Trend der Reise erwarb Weber den Brummer „Airwolf“, womit er sich hinsichtlich der Größenordnung auf neuem Terrain bewegt.

Thomas Weber zu seiner, noch vor der Corona-Zeit, gefällten Entscheidung: „Ein Geschäft in einem so gepflegten Zustand wie der „Airwolf“, ist einfach zu schade, um in einer Halleversteckt zu werden, zumal Geschäfte dieses Kalibers vom Ausverkauf bedroht sind. Nun, der Preis war fair und das Drum und Dran stimmte, und so bin ich relativ schnell mit Max Eberhard übereingekommen.“ Soweit Weber, der in den letzten Wochen die Züge desGeschäftes von Hamburg in den neuen Heimathafen Herford bugsiert hat. Weber weiter: „Ich glaube, dass ich mit meiner Entscheidung richtig liege und mit dem optisch überarbeiteten ‚Airwolf‘ demnächst alte und neue Karussellfans gleichermaßen begeistern kann.“Geplant ist auch eine komplette optische Überarbeitung der Anlage, wobei der Name „Airwolf“ (mit einem Zusatz) erhalten bleiben wird. Die voraussichtliche Gestaltung wird das Geschäft optisch auf die Höhe der Zeit bringen und zusammen mit der nach wie vor spektakulären Fahrweise für alle größeren Volksfeste –wie sie schon früher von Eberhard gehalten wurden –interessant machen, dessen ist sich Thomas Weber sicher. „Mein Engagement ist betriebswirtschaftlich durchaus vertretbar, zumal das komplette Geschäft technisch voll auf der Höhe der Zeit ist.“ sagte Weber zum Abschluss des Gespräches mit Komet-Mitarbeiter Rainer Schulz. Alle Veranstalter können über das Engagement Webers eigentlich nur erfreut sein. Demgemäß sollte sein Mut von den Entscheidernlandauf und landab auch belohnt werden.

Text: Rainer Schulz

Insgesamt drei der unter der Bezeichnung „Inferno“ bei Mondial produzierten Anlagen waren in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland unterwegs: „Night Fly“ (Kaiser-Rosai), „Newcomer“ (Kipp) und „Airwolf“.

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