Der Oldenburger Freizeitspaß

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LaOla 2.0 – der Oldenburger Freizeitspaß
Erfolgreiche zweite Auflage des Kramermarkt Ersatzes


Auch wenn die Oldenburger auf ihren Kramermarkt in diesem Jahr erneut verzichten mussten, ganz ohne Volksfest mussten sie nicht auskommen. Das diesjährige Freizeitvergnügen LaOla 2.0 war fast doppelt so groß wie im vergangenen Jahr und öffnete seine Tore auf dem Freigelände an den Weser-Ems-Hallen am 16. September bis zum 10. Oktober.

Von donnerstags bis samstags, von 14.00 bis 22.00 Uhr und sonntags bereits ab 13.00 Uhr konnten die Besucher eine nahezu unbeschwerte Zeit genießen. So ganz ohne ein paar Regeln ging es jedoch auch hier nicht. Die Maskenpflicht galt in Warteschlangen und in den Fahrgeschäften, also überall dort, wo der Abstand nicht gewahrt werden konnte. Die Erhebung der Kontaktdaten erfolgte nicht generell, die Besucher mussten diese nur angeben, wenn sie an einem der gastronomischen Tische Platz nahmen. Das Hygienekonzept beinhaltete selbstverständlich auch zahlreiche Desinfektionsspender, welche vor allen Geschäften installiert waren, sowie eine vorgegebene Laufrichtung, die mit zahlreichen Pfeilen auf dem Boden angezeigt wurde. Polizei, Feuerwehr, das Gesundheitsamt und auch die Stadt Oldenburg hatten letztendlich keine Beanstandungen. Die Höchstzahl der sich zeitgleich auf dem Platz befindlichen Besucher wurde auf 4.990 festgelegt. Bei der Planung und Durchführung des Oldenburger Freizeitspaßes konnten die Organisatoren auf die unkomplizierte und breite Unterstützung durch Politik und Stadtverwaltung zählen, was für eine Veranstaltung dieser Art absolut nötig ist.

Auf dem 14.500 qm großen eingezäunten Gelände des Oldenburger Freizeitspaßes sorgten rund sechzig Geschäfte für die richtige Volksfestatmosphäre und boten ein relativ breites Angebot für die Besucher. Vom Eingang an der Messestraße kommend führte der Weg an der „Wilden Maus“ von Barth, Schneiders „Hang Over – The Tower“ und „Looping the Loop“ von Janßen vorbei auf das „Big Bamboo“ zu. Im weiteren Verlauf ging es nach links, wo Küchenmeisters „Konga“ seinen Platz gefunden hatte. Als nächstes folgten der „Break Dance“ von Mondorf und Meineckes „Music Express“ sowie Langenscheidts „Take-Off“. Der Weg führte die Besucher nun vorbei am „Wellenflug“ und dem Riesenrad, dem „Scary House“, rasant wurde es dann noch mit dem „Fighter“ von Bruch und dem „Kick-down“ von Landwermann. Kurz bevor der Rundlauf wieder auf die „Wilde Maus“ traf, passierten die Besucher noch den „Rotor“ und Hempens „Music Hall“. Doch nicht nur die Fahrgeschäfte sorgten für die richtige Atmosphäre. Kinderfahrgeschäfte, diverse Reihenspielgeschäfte und ein relativ abwechslungsreiches gastronomisches Angebot sorgten bei den Besuchern für die richtige Volksfeststimmung und das wussten diese durchaus zu schätzen. Die Besucher mussten trotz des zwangsläufig geringeren Angebotes verglichen mit dem Kramermarkt auf fast nichts verzichten, denn die Auswahl wurde so getroffen, dass möglichst viel Abwechslung geboten werden konnte. Die Tatsache, dass die Geschäfte auch vom Kramermarkt bekannt waren, wurde von den Gästen wohlwollend angenommen.

In der Mitte des Platzes, welcher von vier Seiten aus betreten werden konnte, hatte die Zeitreise ihren Platz gefunden. Hier zeigte sich wieder wie gewohnt der Wandel der Zeit, wo Volksfest aus vergangenen Tagen auf die Gegenwart traf. Stelzenläufer und Jonglierer unterhielten die Besucher und auch der lustige Jack drehte seine Runden in einer Chaise über den Platz. Zahlreiche Aktionen wie der Prinzessinnentag, der Superheldentag und der NWZ-Abotag sorgten für zusätzliche Unterhaltung. Bei der Oldtimerparade waren rund 85 Fahrzeuge vertreten. Diese sammelten sich am 25. September auf der Fläche der Zeitreise, um dann im Konvoi einmal über den Platz zu fahren. Aber nicht nur die Programmpunkte lockten die Besucher auf das Gelände an der Weser-Ems-Halle. Das die Oldenburger und die Besucher aus dem Umland wieder richtig Freude an Volksfesten hatten, merkte man besonders an den Wochenenden. Nicht nur, dass die Gassen vom LaOla 2.0 sehr gut gefüllt waren und die maximale Besucherzahl erreicht wurde, auch die Stimmung war wieder auf dem Niveau eines richtigen Kramermarktes. Insgesamt besuchten rund 100.000 Besucher das LaOla 2.0.

Text und Bilder: Heike Müller

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