Es tut sich was in Worms

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Mini-Jahrmarkt in der City.

Seit Anfang Juni dreht sich nun wieder ein Karussell auf dem Obermarkt in Worms. Es ist der Kinderflieger von Jörg Schramm. Nach Ausfall der vielen Veranstaltungen, bedingt durch die Pandemie, vom Nibelungen Weihnachtsmarkt über den Fasnachtsmarkt bis zum Pfingstmarkt, wollte die Stadt etwas für die Schausteller tun, um etwas Umsatz generieren zu können, wie der für Märkte und Messen zuständige Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek (CDU) der Presse erläuterte. Die Stadt stellt die Plätze in der Innenstadt gebührenfrei zur Verfügung, zumal noch nicht sicher ist, in welcher Form das Backfischfest Ende August durchgeführt werden kann. Die Stadt Worms will alles was möglich ist tun, damit das Backfischfest stattfinden kann. Derzeit konzentriert sich die Planung für das Backfischfest auf einen städtischen Pop-up-Park mit maximal 1.500 Besuchern im Gelände ohne Platzgebühren für die Teilnehmer. Eins steht jetzt schon fest, dieses Jahr wird es keine neue Backfischbraut geben, die alte aus 2020 ist die neue in 2021.So gastieren nun am Parmaplatz der Nibelungenstadt Yasmin Winter mit „Winter`s Grill Spezialitäten“, Christine Bunk mit Crêpes und Süßigkeiten und Welda Heinens „Zur Erfrischungsalm“ mit Slush-Eis, Eisvariation und Schokofrüchten. Es ist bei Welda Heinen gleichzeitig der erste Einsatz ihrer neuen Eisautomaten. Alle sind froh, wieder etwas zu tun und auch etwas verdienen zu können. Die lange Zeit des Nichtstuns zerrt bei allen an allen Nerven. Worms hat als Einkaufsstadt durch die Schließung der Kaufhof Filiale im Oktober an Anziehungskraft für Shopping-Kunden verloren. Just vor dieser geschlossenen Filiale ist Arno Büglers „Entenangeln“ platziert. Zusätzliche Geschäfte sind noch vorstellbar. So ist am Montag, 21. Juni das „Schlemmer Schloss“ von Jennifer Schweitzer in der Fußgängerzone nachgerückt. Geplant ist der Mini-Jahrmarkt erst mal für zwei Wochen mit Option auf Verlängerung. Der Vorsitzende des Schaustellerverbandes, René Bauer, betont gegenüber der Wormser Zeitung: „… dass man, nachdem seit eineinhalb Jahren so gut wie gar nichts geht bei den Schaustellern, froh ist über alles, was man machen kann. Deshalb nimmt man auch solche Angebote wie jetzt am Parmaplatz oder Obermarkt sehr dankbar an.“ Außerdem von ihm noch mal ein Appell fürs Backfischfest, welches für die Schausteller existenziell ist. Findet es nicht statt, überleben einige Betriebe dies nicht, so René Bauer.

Text und Fotos: Ulrich Wehmeyer

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