Freizeiterlebnis freDOlino erfolgreich

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Vor allem an den Wochenenden gute Besucherzahlen.

In der KOMET-Ausgabe vom 10. Juli wurde über den Auftakt des Dortmunder Freizeiterlebnisses freDOlino (2. bis 25. Juli, jeweils von mittwoch bis sonntag) und über die Ehrung von Patrick Arens berichtet. Inzwischen ist die Veranstaltung Geschichte – Geschichte, die einen insgesamt guten Eindruck bei Besuchern und Beschickern hinterlassen haben dürfte. Besucherzahlen und Umsätze stimmten positiv und ließen die Lethargie der vergangenen Monate – zumindest vorübergehend – in Vergessenheit geraten. Allerdings dürfte jeder Branchenkenner wissen, dass Kirmessen im Gewand eines temporären Freizeitparks keine Lösung von Dauer sein können. Dennoch, bis die Beschränkungen aufgehoben sein werden, scheinen sie die einzige Lösung. In einem abschließenden Gespräch mit dem Rote-Erde-Vorsitzenden Patrick Arens, zog dieser ein positives Resumee der insgesamt 18 Spieltage auf dem Dortmunder Mehrzweckplatz an der Eberstraße, der im Volksmund nach wie vor den Namen Fredenbaumplatz trägt. „Wir wollten mit freDOlinoein gutes Stück zurück zurklassischen Kirmes“erklärte Schausteller Patrick Arens„und das ist uns offensichtlich gut gelungen. Auch der Start zum Ferienbeginn war sicher richtig.“Von Anfang an wollten die Dortmunder den optisch alles überragenden funDOmio-Freizeitpark vom Vorjahr nicht 1:1 kopieren, zumal das Gelände an der Westfalenhalle diesmal den finanziellen Rahmen der „Roten Erde“ trotz der wiederum geflossenen Sponsorengelder gesprengt hätte. Doch auch an der Eberstraße gelang den Protagonisten um Patrick Arens unter Verzicht auf allzu viel zusätzliche Deko und Brimborium einguter Wurf –das Publikum wollte einfach wieder ein wenig Kirmesflair. Die einzelnen Sparten des Schaustellergewerbes waren denn auch handverlesen und letztendlich in ausreichendem Maße vertreten, so dass Konkurrenzdruck weitestgehend vermieden wurde. Davon profitierte insbesondere die Sparte Spiel. Einzig vermisst wurde vielleicht das Riesenrad, dafür entschädigte jedoch die Heitmannsche Wildwasserbahn „Poseidon“, eine Wasserbahn der Größenordnung, wie sie immerhin noch nie auf dem Fredenbaumplatz gastierte. Auch das Rahmenprogramm mit „Superheldinnen-und Prinzessinnentag“ sowie mit Gruppen wie „Insanity Cosplay“ und „wilder_karrde“, die sporadisch (und kostenlos!) auftraten, kam beim Publikum gut an. Insbesondere nach Aufhebung des Testzwangs in den ersten Veranstaltungstagen lief freDOlino sehr gut. Das Testzentrum vor dem Eingang diente indes am vorletzten Sonntag und an den letzten drei Veranstaltungstagen als kleines Impfzentrum, in dem immerhin etwas über 200 Personen geimpft werden konnten. freDOlino war zweifelsohne eine rundum gelungene Sache, wobei noch zu bemerken ist, dass – im Gegensatz zu funDOmio – durch Rekommandieren und Musik wieder mehr Kirmesatmosphäre aufkam. Den Rote-Erde-Schaustellern darf man das Kompliment machen, die Veranstaltung mit dem nötigen Pragmatismus perfekt organisiert zu haben. Erfreulich, dass auch das Wetter überwiegend auf der Seite der Beschicker war. Der KOMET gratuliert zu der gelungenen Veranstaltung.

Text und Fotos: Rainer Schulz

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