Generalversammlung des Verbandes der Schausteller und Marktkaufleute Bremen e.V.

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Mit dabei Senatorin Kristina Vogt und BSM Vizepräsident Patrick Arens

In den Pandemiezeiten war es bisher schwierig, die Generalversammlungen der Verbände abzuhalten. Nun wird es mit den einsetzenden Lockerungen einfacher, diese satzungsgemäß durchzuführen. Dazu wurde von der 1. Vorsitzenden Susanne Keuneke am 5. Juli zur jährlichen, ordentlichen, Generalversammlung in Grothenns Gasthaus im Bremer Stadtteil Arbergen eingeladen. Der Verband der Schausteller und Marktkaufleute Bremen e.V. (VSMB) ist dem BSM (Bundesverband Deutscher Schausteller und Marktkaufleute e.V.) angeschlossen und hat 158 Mitglieder. Zahlreiche von ihnen sind der Einladung zur Generalversammlung gefolgt, die unter strengen Hygieneverordnungen durchgeführt worden ist. Begleitet von Vertretern aus Politik und Gesellschaft, wie BSM Vizepräsident Patrick Arens, Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europaund Heiko Strohmann, Mitglied der Bremer Bürgerschaft. Auf der Tagesordnung haben wichtige Themen wie Wahlen, die Aussprache über die Bremer Sommerwiese und die Zukunft der Bremer Märkte gestanden. Begonnen wurde mit Punkt eins der Tagungsordnung, Begrüßung durch die 1. Vorsitzende sowie Bestätigung dieser, welcher traditionell Punkt zwei mit der Totenehrung gefolgt ist. Zum Versammlungsleiter wurde Heiko Strohmann gewählt. Unter Punkt vier hat Susanne Keuneke von ihren zahlreichen Tätigkeiten im vergangenen Jahr 2020 berichtet. Hervorzuheben sind hier die langen Verhandlungen und hitzigen Debatten für die Genehmigung des „Freipaaks”, die schlussendlich zum Erfolg führten. Der „Freipaak“ sollte als Alternative für den traditionellen Freimarkt dienen und der Stadt Bremen zeigen, dass Kirmes und Corona sich nicht gegenseitig ausschließen. Des Weiteren sollte der „Freipaak” zur wirtschaftlichen Erholung insbesondere der Bremer Schausteller dienen. Die Veranstaltung wurde von den Besuchern äußerst positiv wahrgenommen und leider ohne wirtschaftlichen Erfolg wegen steigender Inzidenzwerte nach fünf Tagen beendet. Zum 15.März konnten neue Rahmenbedingungen für die Arbeitsgemeinschaft ARGE Bremer Märkte ausgehandelt werden. Die neuen Bedingungen erhöhen den Mehrwert der ARGE für beide Bremer Verbände gleichermaßen. Kurz nach diesen Änderungen bestätigte der DSB die Zusammenarbeit der Verbände. Bei den diesjährigen Wahlen haben die Mitglieder des Verbandeseine weitestgehende Einigkeit bewiesen. Der neue Vorstand konnte mit überwältigender Mehrheit gewählt werden.

Der neue Vorstand besteht aus:

1. Vorsitzende Susanne Keuneke

2. Vorsitzender Christian Heine

1. Schriftführer Felix Vespermann

stellv. Schriftführerin Georgina Horz-Stummer

1. Kassiererin Michaela Stehmeier-Wilken

Fachgruppe 1, Schausteller Olaf Böker,

Fachgruppe 2, Marktkaufleute Mariano Weimar

Fahnenträgerin Jasmin Malon

Der langjährige 2. Vorsitzende Heinz-Jürgen Strohmann hat sich nicht wieder zur Wahl gestellt, aber dem neuen Vorstand großesVertrauen ausgesprochen. Der erste Termin bei der Marktverwaltung mit Herrn Ackermann wurde bereits wenige Tage nach der Wahl wahrgenommen. Das Gespräch ist äußerst produktiv verlaufen. BSM Vizepräsident Patrick Arens hat sich herzlich für die Einladung bedankt und über die Arbeit seines Verbandes gesprochen. Zum Anfang der Corona-Pandemie wurde schnell der Dialog zur Regierung gesucht. Aufgrund der guten Kontakte der 1. Vorsitzenden unter anderem zu Sara Ryglewski (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Finanzen und Mitglied des Bundestages), sowie Elisabeth Motschmann (medienpolitische Sprecherin der CDU-Bundestagsfraktion) konnte der BSM die Forderungen optimal kommunizieren. Die Verbände konnten weitreichende Subventionen für die Schausteller und Marktkaufleute aushandeln. „Schausteller in der Bundesrepublik genossen üppige Subventionen, Kollegen aus anderen EU-Staaten hatten da viel weniger Glück!“, so Patrick Arens. Der BSM fordert jetzt die Aufhebung aller Coronamaßnahmen, sobald jeder Bundesbürger ein Impfangebot erhalten hat. “Zudem benötigt unser Gewerbe Subventionen bis mindestens ins 1. Quartal 2022 und ggf. reduzierte Raten bei möglichen Rückzahlungen.“, so Patrick Arens. Zuletzt haben sich die Mitglieder des VSMB über einen Gastbeitrag von Kristina Vogt gefreut. Die Senatorin schaut mit Zuversicht auf die anstehende Sommerwiese und hat den Teilnehmern Mut gemacht, denn sie geht von einer Herdenimmunität bis September aus. Dementsprechend halte die Stadt Bremen an der Durchführung des traditionellen Bremer Freimarktes fest. „Man plane zurzeit einen Freimarkt mit und einen Freimarkt ohne Hygienekonzept!“ Des Weiteren begrüßt Senatorin Vogt ausdrücklich den Fortbestand der ARGE Bremer Märkte. Sie freut sich, dass die Verbände eine einvernehmliche Lösung gefunden haben und in Zukunft auf eine enge Kooperation setzen.

Text: Ulrich Wehmeyer

Fotos: privat

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