Gesichter des Komets – Marie Hünnies

Komet-Mitarbeiterin Marie Hünnies
Mara Holland-Moritz

Teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin

Unsere Jüngste!

Seit Mai 2020 zählt Marie Hünnies zum Team des „Komet“. Mit ihren 24 Jahren trägt sie nicht nur maßgeblich zur Erhöhung der Frauenquote bei, sondern bringt auch zahlreiche neue Sichtweisen mit. Als Soester Kind ist sie mit der „Allerheiligenkirmes“ groß geworden. Dass ihr Herz für die Kirmes schlägt, ist daher nicht verwunderlich. „Dieses Fest war für uns Kinder immer das Ereignis des Jahres und so wurde schon zwei bis drei Monate vorher überlegt, mit wem man dorthin geht“, erinnert sie sich zurück. Auch heute lässt sie sich dieses Ereignis nicht nehmen, obwohl sie mittlerweile Mainz zu ihrem Lebensmittelpunkt gewählt hat. Auf dem Fest in Soest kam sie auch mit unserem Mitarbeiter Dennis König ins Gespräch und begann sich mehr und mehr für die Hintergründe der Volksfeste zu interessieren. Eigentlich war es nie ihr Ziel, für eine Zeitung zu schreiben und sie traute sich zunächst auch nicht so richtig ran, da sie sich ihrer Meinung nach nicht gut genug mit diesem speziellen Gebiet auskannte. „Je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto mehr habe ich gemerkt, wie viele Menschen dahinterstehen“, sagt die junge Frau und so ist dies schließlich zur Hauptmotivation dafür geworden, für den Komet zu schreiben. Schon immer hat sie sich die Frage gestellt: „Was sind das für Menschen, die das ganze Jahr über durch ganz Deutschland reisen, ihre ‚Zelte‘ dort auf-und wieder abbauen, dort richtig leben.“ Aus ihrem früheren Beruf als Flugbegleiterin, den sie nach dem ersten coronabedingten Lockdown aufgeben musste, weiß sie wie es ist, ständig unterwegs zu sein und betrachtet es als eine Kunst, einen „roten Faden“ in ein solches Leben hineinbringen zu können. Seit etwa drei Jahren beschäftigt sich Marie nun mit den Hintergründen der Schaustellerbranche und konnte zahlreicheGespräche führen. Wie es jedoch funktioniert, sich ständig auf neue Menschen einstellen zu müssen, den Spagat zwischen Familie und Job hinzubekommen und all das ohne einen sicheren „Hafen“ in Form eines festen Wohnortes zu haben, fasziniert sie nach wie vor. Außerdem liebt sie es, immer wieder neue Besonderheiten dieser speziellen Sparte und neue Fahrgeschäfte kennenzulernen.Die bislang beste und aufregendste Zeit ihres Lebens hat Marie Hünnies laut eigener Aussage in ihrem früheren Job verbringen dürfen. Kurz-und Langstreckenflüge brachten sie zu den Metropolen unseres Planeten. In den Ruhezeiten durfte sie diversen Städte erkunden und hatte auch die Chance, Kirmessen, Veranstaltungen und Freizeitparks auf der ganzen weiten Welt zu besuchen. Ob Coney Island in New York, der Belmont Park in San Diego, der Karneval in Rio, das Riesenrad mit Skyline-Blick in Hong Kong oder das Londoner Winter Wonderland –eines kann sie Ihnen versichern: „Die Karussells drehen sich auf der ganzen Welt gleich. Und auf der ganzen Welt gibt es Fans von Volksfesten und Kirmessen, die sich unsere Volksfeste hierzulande zum Vorbild nehmen.“Auch an Marie ging die Krise nicht vorbei und so musste auch sie sich wie viele Menschen hauptberuflich umorientieren. Ihr strahlendes Lächelnund ihre Lebensfreude hat sie jedoch behalten und gibt diese nun während ihrer Ausbildung zur Krankenschwester bzw. Pflegefachkraft weiter. Ihren persönlichen Ausgleich zum Beruf findet die 24-jährige Wahl-Mainzerin bei Yoga, lesen, Gitarre spielen, laufen und beim Ballett.

Werbung

Auch interessant

Rubriken

26

Aktuelles

10

Feste

6

Märkte

3

Parks

14

Artikel

1

Events

Neueste Beiträge

26

Aktuelles

10

Feste

6

Märkte

3

Parks

14

Artikel

1

Events