Kaiserslautern: „Barbarossa-Land” die Zweite

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Statt Oktoberkerwe ein mobiler Freizeitpark vom 9. Oktober bis 24. Oktober.

Wie in vielen anderen Städten ist auch in der Barbarossa-Stadt Kaiserslautern die traditionelle Oktoberkerwe abgesagt worden. Mit dem Verweis auf die Begrenzung vom Areal und der Anzahl an Besuchern, den Zugangskontrollen und damit verbundenen „unabsehbaren Mehrkosten“ ist die Absage begründet worden.

Der Schaustellerverband Barbarossa Saar-Pfalz unter Susanne Henn-Marker hat danach in Gesprächen mit der Stadtverwaltung die Genehmigung für eine Veranstaltung und die kostenlose Bereitstellung des Messplatzes erreichen können. Dies war der Startschuss für eine Neuauflage von „Barbarossa-Land” aus dem Jahr 2020. Für die Planung und Organisation wurde Andreas Göbel hinzugezogen, sodass „Barbarossa-Land” als mobiler Freizeitpark in einer Kooperation zwischen Schaustellerverband und Göbel entstehen konnte. Veranstalter ist somit Familie Göbel. War die Veranstaltung im letzten Jahr nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet, ist dieses Jahr an allen Tagen vom 8. bis 24. Oktober von 14 bis 22 Uhr geöffnet. Zugangsvoraussetzung ist die Anwendung der 3G-Regel. Es wird ein Eintrittspreis von einem Euro für Besucher ab 8 Jahren erhoben, welcher in zwei 50-Cent-Gutscheinen an den Geschäften eingelöst werden kann. Der Messplatz ist nur halb bebaut, so stehen auf dem restlichen Areal genügend Parkplätze zur Verfügung. Die Coronaverordnung von Anfang September des Bundeslands Rheinland-Pfalz erlaubt maximal 25.000 Besucher gleichzeitig auf dem eingezäunten Messplatz. Eine Maskenpflicht existiert nur bei größeren Ansammlungen auf dem Gelände. Die Registrierung erfolgt per Luca-App oder handschriftlicher Registrierung am Eingang. Ab Montag, 11. Oktober, sind die Coronatests kostenpflichtig. Um den Besuchern, die einen Test benötigen ein Angebot zu unterbreiten, ist am  Eingang zum „Barbarossa-Land” eine Teststation eines örtlichen Apothekers aufgebaut. Wer sich hier vor dem Eintritt testen lässt (Kosten: 15 Euro), hat freien Eintritt, bekommt die beiden 50-Cent-Gutscheine sowie einen ebenfalls überall auf dem Gelände einlösbaren 5-Euro-Gutschein.

Die Eröffnung ist am Freitag, 8. Oktober, um 18 Uhr, mit einem Rundgang unter Teilnahme von Bürgermeisterin Beate Kimmel und geladenen Gästen von Stadt und Presse erfolgt. Unter Führung des Schaustellerverbands hat Gelegenheit zu einzelnen Fahr- und Verzehrmöglichkeiten bestanden. Einige Schausteller waren beim Rundgang mit dabei. Die Bürgermeisterin hat sich in Riesenrad und Autoskooter gewagt und meinte danach, dass es ihre erste Autoskooterfahrt nach fast 20 Jahren war. Der Rundgang endete mit vielen Gesprächen in Beckers Alm Hütte mit Biergarten.  Der ehemalige Vorsitzende des Schaustellerverbandes, Willi Henn, war auch mit von der Partie.

Nun zur Beschickung, die größtenteils von Andreas Göbel organisiert worden ist. Weithin sichtbar das schneeweiße Riesenrad „Wheel of City” von JB Events. Mit Überschlag ist Zinneckers „The King” dabei. Auch sonst gibt es für die Jugend und Junggebliebenen mit Beckers „Break Dance”, Schramms „Super Schunkler”, Thelens „Olympia Express” genügend Abwechslung. Blums Twister „Disco Tel Star“, Göbels „Millennium” Autoskooter sind wie im letzten Jahr wieder mit dabei. Dazu gastieren Kaplans „Bayerischer Wellenflug” sowie die Familienachterbahn „Racing Coaster” von Hartmann. Dietz’ „Rio” und Sturms „Kristall Palast” besetzen die Sparte Laufgeschäft. Die Biergärten von Beckers „Almhütte mit Glockenturm”, Lansers „Stadl”  und ein Weingarten bereichern die Getränkesparte. Die Kinder kommen mit Grewes „Samba Flieger”, Henn-Nickels Kinderschleife „In 80 Tagen um die Welt“, Henns „Kinderwelt“ und Henns „MiniJet 3“ zu ihrem Vergnügen. Ergänzt wird das Angebot durch Verkaufsstände sowie Spiel-, Süßigkeiten-, Ausschank- und Imbissbetriebe. Es wird während der Spielzeit noch zu ein paar Änderungen kommen, wo Geschäfte abbauen und getauscht werden. Der Startschuss zum „Barbarossa-Land” am ersten Wochenende war mit vielen Besuchern sehr gut gelungen.

Text und Fotos: Ulrich Wehmeyer

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