Karlsruhe als Weihnachtsstadt

Karlsruhe als Weihnachtsstadt - Deko
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Weihnachtsstadt ab 24. November anstatt Weihnachtsmarkt.

 

Wie überall hat man auch in Karlsruhe im „Lockdown Light“ nicht mit dem Weihnachtsmarkt starten können. Der Schaustellerverband Karlsruhe e. V. mit seiner Vorsitzenden Susanne Filder, die Verantwortlichen von Gemeinderat und Marktamt der Stadt haben überlegt, wie man doch etwas weihnachtliche Auflockerung in diesen schwierigen Zeiten in die Fächerstadt bringen könnte. Ein runder Tisch wurde einberufen, um ein Notfallprogramm für Karlsruher Schausteller zu erstellen. Schnell war klar, dass Fahrgeschäfte, Riesenrad und Eiszeit nicht erlaubt werden können. Aber ein paar Geschäfte im Abstand könnte man doch stellen, etwas verteilt über die normalerweise genutzten Christkindelsmarktplätze. Geplant und getan, sodass insgesamt 21 Weihnachtsstände und mehrere Lichtinstallationen in der Innenstadt Platz gefunden haben. Von Glühwein über Imbiss, Süßwaren, Crêpes und Erzgebirgsschmuck sowie Mützen und Socken war einiges dabei. Eine Eröffnung sollte auch stattfinden. So hat am 25. November 2020 Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup und die Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz mit Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung auf dem Lidellplatz die Weihnachtsstadt Karlsruhe vorgestellt. Während in der „schwäbischen“ Hauptstadt des Landes Baden-Württemberg den Schaustellernder Verkauf von Glühwein nicht genehmigt wurde und dieser dort von der Gastronomie im Außerhausverkauf übernommen worden ist, hat es in der „badischen“ Hauptstadt Glühwein im Ausschank gegeben mit der Maßgabe, diesen entfernt vom Ausschank zu genießen. Dies hat an einzelnen Tagen zu Problemen geführt, da sich die Besucher nicht an die Corona-Abstands-Regeln gehalten haben. Dabei haben die Betreiber extra auf großen Hinweisschildern auf die Abstandsregeln hingewiesen. Letztendlich haben die Verschärfungen der Coronamaßnahmen zum Ende des Alkoholverkaufs in Selbstverpflichtung zum 3. Advent geführt, bevor der Lockdown am 17. Dezember, auch diese Veranstaltung beendet hat.Etwas Verwirrung hat es während der Veranstaltungszeit über die Öffnungszeiten gegeben. Karlsruhe Marketing & Event GmbH (KME) und Karlsruhe Tourismus GmbH (KTG) hatten auf ihrer Website stehen, dass täglich geöffnet sei, was in der Anfangsphase nicht ganz gestimmt hat. Am Sonntag, den 1. Advent, sind die Besucher gekommen und haben vor verschlossenen Geschäften gestanden. Dieses wurde dann am folgenden Dienstag korrigiert und die Geschäfte konnten auch sonntags öffnen.

Auf der Internetseite www.karlsruhe-erleben.de/digitaler-christkindlesmarkthat sich der Markt auch online präsentiert. Die Teilnehmer der Karlsruher Weihnachtsstadt waren in der Innenstadt auf den Plätzen zwischen Kaiserstraße, Marktplatz, Stephanplatz und Friedrichsplatz verteilt. Bebaut waren der Marktplatz mit Filders „Mandelbrennerei“, Hoffmanns „La Creperia“, Kofflers „Hüttenzauber“, Schokofrüchte, Krusigs Glockenturm „Imbiss + Ausschank“ und Geberts Pizzabäckerei. Auf dem Stephanplatz gab es Crêpes und auf dem Areal an der St.-Stephan-Kirche standen Claudia Franks Créperie, „Skandi-Hütte“ und Thelens „Badische Nuss-Hütte“. Der zum Christkindlesmarkt sonst intensiv bebaute Friedrichsplatz wurde ebenfalls genutzt mit Lindigs „Thüringer Häusle“, Seyferts „Schwibbogen Ausschank“, Eichels „Langoseria“, Seyferts „Erzgebirgische Volkskunst“, Schäfchenstube und Créperie. Am Karlsruher Schloss, wo sonst Beckers Eisbahn die Läufer erfreut, war nichts platziert. Dafür an einzelnen Standorten in der Fußgängerzone Kaiserstraße mit Loritz Waikys „Nüsse aus aller Welt“, Schafwollprodukten, „Wurschtl Imbiss“, Thelens „Heiße Maroni“ und Tuloweit mit Schmuck & Mode. Zusätzlich hat es von Christkindelsmarktbeschickern im Shoppingcenter „Ettlinger Tor“ eine Auswahl an Geschenkideen gegeben. Die Stadt hat den Schaustellern die Standgebühren erlassen, sodass nur die Kosten von Strom, Arbeitskräften und Sanitäranlagen selbst zu tragen waren. Bis Ende März hätten die Schausteller nach einem Beschluss des Gemeinderats in der Stadt stehen bleiben können.

Text und Fotos: Ulrich Wemeyer

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