LinGoFun ist gut gelaufen

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Überwiegende Zufriedenheit nach dem ersten mobilen Freizeitpark.

Am 3. Juni wurde die viel zu lange Wartezeit für Schausteller und Kirmesfreunde für beendet erklärt. Kurz nach 15 Uhr hat Bernhard Kracke jun., seines Zeichens 1. Vorsitzender des Schaustellerverbandes Weser-Ems e.V. das Mikrofon in die Hand genommen und vor dem geduldig wartenden Publikum die schwierige Situation des reisenden Volkes erklärt. Ihm war aber auch eindeutig anzumerken, wie froher war, dass seine Kollegen und er endlich einmal wieder ihrer Arbeit, ihren Aufgaben, ihrer Berufung nachgehen konnten. Auch ein wenig Stolz hat in seiner Stimme mitgeschwungen, diesen Pop-up-Park auf die Beine gestellt zu haben.Der erste Bürgermeisterder Stadt Heinz Tellmann, hat die Bedeutung dieses mobilen Freizeitparks für alle Beteiligten betont. Für die Schausteller war die tatenlose Zeit ein unerträglicher Zustand und der Bevölkerung hat diese Möglichkeit der Ablenkung erheblich gefehlt.

Sein Dank hat den Veranstaltern und der tatkräftigen Unterstützung des eigentlichen Marktmeisters der Lingener Kirmesveranstaltungen, Carsten Schüer gegolten. Dem haben sich die Beschicker im Nachgespräch angeschlossen: Ohne Herrn Schüer, seiner Erfahrung und seiner Unterstützung wäre dieser große Erfolg des LinGoFun sicher nicht eingetreten. Er selbst hätte der Veranstaltung gern größere Freiheiten eingeräumt, doch die Registrierung und die eingeschränkte Besucherzahl sind seitens der Landesregierung vorgegeben worden. So war es auch dazugekommen, dass sich am ersten Sonntag eine lange Warteschlange gebildet hat und die vorgeschriebenen Besucherkapazitäten erschöpft waren. So hat es für die Gäste nur zwei Optionen gegeben: entweder wieder abreisen und zu einem anderen Termin wiederkehren oder warten. Die Organisatoren haben sich für die Umstände entschuldigt und Besserung gelobt. Diese ist auch in der Form eingetreten, dass am folgenden Sonntag bereits um 13 Uhr geöffnet wurde, wodurch das Besucheraufkommen entzerrt werden konnte. Ferner wurden zusätzliche kostenfreie Parkplätze geschaffen. Maximal 999 Personen haben sich gleichzeitig auf dem Gelände an der EmslandArena aufhalten dürfen. Diese Zahl wurde am dritten und vierten Wochenende nicht immer erreicht, dafüraber haben sich die Besucher, die vor Ort waren, ausgiebig amüsiert und haben gern zum Portemonnaie gegriffen.

Zu beobachten war, dass einige Teens, während sie die notwendigen Formulare ausgefüllt haben, zum ersten Fahrgeschäft, Fredi Weltes „Break Dance“, herüber gelinst haben. „Dagehe ich gleich rein!“, hieß es und so war es auch. Der Slogan, der auf den Fahrchips des Breakers gedruckt war (Ich bin Break Dance infiziert), hat offensichtlich bei nicht wenige Jugendlichen und Junggebliebenen zugetroffen. In dem Rundgang hat man zunächst einige Reihengeschäfte, den Simulator „New World 3000“ von Iris und Paul Welte und das Sportkarussell „Welt der Phantasie“ von Wieland passiert. Auch Timm Welte hat aufgebaut, der bei seinem bewährten und beliebten Familienkarussell „Power Express“ auf seine Stammgäste zählen konnte. Ein echter Hingucker ist der neue Schriftzug: in allen erdenklichen Farben leuchten die LED-Lettern auf und werden von Sternen und Blitzen kunstvoll eingerahmt. Einige Jahre sind ins (Ems-)Land gezogen, dass hier ein Riesenrad gastierte. Als Neuzugang aus den Niederlanden konnte van Reken-Venekamps „Skywheel“ vertraglich gebunden werden. Knapp 40 Meter hat die Anlage gen Himmel geragt, sich somit auch als Wegweiser gezeigt und als Symbol des Festplatzes.Auf der gegenüberliegenden Seite konnten die Kleinen an den Steuerknüppeln des „Super Ufo-Jet 2000“ ziehen. Als Nächstes einer der Top-Neuzugänge der Region: Oberschelps „Mr. Gravity“ hat seine Insassen in rund 20 Metern Höhe im 90-Grad-Winkelbewegt, was zur Folge hatte, dass lautes Schreien und Kreischen aus dem Karussell über den halben Platz zu vernehmen war. Glückliche Gesichter hat man in Weltes Kinderrennbahn „Kinder Safari“ gesehen.

Richtig lustig war es in Wilhelms Action Center „Remmi Demmi“. Wie einem der sichere Boden unter den Füßen entgleitet, oder man das Gleichgewicht fast verliert, sorgt für ausgelassene Momente.Vis-a-vis konnte eine Deutschlandpremiere miterlebt werden. Die niederländische Kooperation von Brouwer/van Reken hat den „Hurricane“ präsentiert. Es handelt sich hierbei um ein Karussell italienischer Herkunft. Entwickelt wurde das 24 Personen fassende Hochrundfahrgeschäft von Park Rides Lamborghini. Ein wenig erinnert es an einen Samba mit größeren Gondeln, die über eine Drehscheibe verfügen, wodurch die Fahrt von den Insassen interaktiv gestaltet werden kann. Mit 15 x 11 Metern eine zeitgemäß sehr kompakte Bauweise.Nach diesem Debüt hat es noch eine echte Weltpremiere gegeben. Familie Piontek hat ihren 40 Meter hohenFlieger „Fly Over“ erstmals auf einem Festplatz aufgebaut und ist zum absoluten Hingucker avanciert. Eine solch hoch aufragende Turmkonstruktion hat man in Lingen noch nicht gesehen. Erstaunlich leise und vollkommen ruckelfrei bewegen sich die doppelsitzigen Gondeln peu à peu gen Himmel. Eine großartige Aussichtsfahrt, die sowohl einen nicht alltäglichen Blick über das Festareal als auch über die Ems und Teile der Stadt geboten hat.Eine lange Zeit ist es auch her, dass eine große Achterbahn an den Emslandhallen gastierte. Thilo Janßens „Crazy Mouse“ hat diesmal die lange Front an der Südseite eingenommen. Das Schienenkonstrukt hat an dieser Stelle ungemein gut gewirkt und war zweifelsohne eine der Hauptattraktionen des LinGoFun.

Die finale Reihe haben Tovars „Kinder Traum“ auf der Innenseite und Weltes kleine Kneipe mit einem gemütlichen Biergarten auf der Außenseite eingeläutet. Beide Familien haben ein paar Schritte weiter mit ihren Attraktionen „Racing Cars“, dem effektvoll illuminierten Autoscooter und „Devil Dance“, dem teuflisch guten Scheibenwischer aufgebaut. Beide Geschäfte haben zu rasanten Fahrten eingeladen. Die Bungee-Trampolinanlage „Spider Jump“ aus dem Hause Welte und ein Dutzend Reihengeschäfte, die vom Fischbrötchen über Crêpes und Süßwaren alles geboten haben, was das Herz begehrt, haben den Rundlauf vervollständigt.Ein nicht unerheblicher Faktor in unserer Branche ist das Wetter. Dies hat die längste Zeit mitgespielt. Zum Start hat es einen kurzen, aber intensiven Schauer gegeben und am dritten Wochenende war es zeitweise zu heiß. Sonst aber war Petrus auf der Seite des LinGoFun.

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