Motto: Mehr ist eben mehr

Tatjana Gemüth

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Von opulenter Dekoration und rasantem Fahrspaß – „Winterzauber” im Europa-Park.

Wieder einmal neigt sich ein Jahr dem Ende und wir befinden uns in der Vorweihnachtszeit. Das ist eine der beschaulichsten überhaupt und wir haben die Chance genutzt, noch mal im Europa-Park in Rust vorbeizuschauen. Für Deutschlands größten Freizeitpark ist es natürlich nicht die erste Winteröffnung, sondern eine über viele Jahre gewachsene, erfolgreiche Routine. In diesem Jahr konnte mit „HALLOWinter” auch das erste Mal in der Geschichte die Zeitspanne zwischen Halloween und der normalen Wintersaison für das Publikum geöffnet werden. Ich muss zugeben, dass wir schon einige Jahre nicht mehr während der kalten Jahreszeit im Park zu Gast waren, da früher das Fahrgeschäftsangebot im Winter recht überschaubar war und die Fahrt einiger Hundert Kilometer nicht gerechtfertigt hat. Um so neugieriger waren wir vor unserem Besuch und ja, es hat sich mittlerweile zum Guten entwickelt – fast alle Fahrgeschäfte konnten von uns einem Test unterzogen werden. Wir haben uns in „Silver Star” 70 Meter in die Tiefe gestürzt, uns in „Blue Fire” vier Mal auf den Kopf stellen lassen und sind sogar in „Poseidon” etwas nass gespritzt worden. Auch alle anderen Achterbahnen – „Schweizer Bobbahn”, „Matterhornblitz”, „Euro Mir”, „Pegasus”, „Arthur – The Ride”, Alpenexpress Enzian”, „Wodan Timbur Coaster”, „Eurosat Can Can Coaster” und alle Themenfahrten haben auf Passagiere gewartet. Nur auf die Wasserfahrten „Fjord Rafting”, „Atlantica Supersplash” und „Tiroler Wildwasserbahn” muss man leider verzichten, was bei den beiden erstgenannten absolut verständlich ist. Wer möchte schon im Winter bis auf die Haut durchnässt werden? Zu all diesen rasanten Fahrgeschäften gesellt sich temporär Oscar Bruchs großes Riesenrad „Bellevue”, das natürlich im Eintrittspreis inkludiert ist. Ein solches Vorgehen, transportable Fahrgeschäfte zeitweise als Mehrwert aufzubauen, ist nicht neu für den Europa-Park. Bereits im Jahre 2002 gastierte Familie Kinzlers Freefalltower von Maurer und Söhne unter der Bezeichnung „Tower of Horror” während der Halloweensaison im Park.

Auch ein Weihnachtsmarkt mit vielen Verkaufsständen, die in authentischen Hütten untergebracht sind, darf nicht fehlen. Das Angebot ist vielfältig und reicht von Deko über Schmuck bis hin zu weihnachtlichen (Kirmes)-Leckereien. Der Markt ist im vorderen Bereich des Parks, also im Themenbereich Deutschland angesiedelt. Ein weiterer mit Eislauffläche findet sich als „Winterdorf” in Skandinavien.

Um die Besucher noch mehr in Weihnachts- und Winterstimmung zu versetzen ertönt im gesamten Park inklusive der Toiletten Weihnachtsmusik. Hinzu kommt raffinierte Deko und unzählige Tannen hinter jeder Ecke. Künstlicher Schnee und ein Meer aus Lichtern vervollständigen das Gesamtbild.„ Ein Meer” ist hier keine Metapher, sondern

wirklich Programm – es funkelt und glitzert soweit das Auge reicht. Besonders nach Sonnenuntergang kommt dies speziell zur Geltung.

Als krönenden Abschluss gibt es noch ein vielfältiges Showangebot mit u.a. einer Eisshow das auf die Saison abgestimmt ist.

Es gelten natürlich auch hier im Park dieses Jahr die besonderen Umstände mit den aktuell gültigen Coronahygieneverordnungen, die u. a. die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, Wartebereichen und Attraktionen vorsieht. Als wir dort waren, ist alles unter 2-G-Bestimmungen gelaufen. Das ist auch immernoch so, allerdings gilt mittlerweile, dass wenn die zweite Impfung länger als sechs Monate zurückliegt und noch kein Booster erfolgt ist ein negativer Test vorgelegt werden muss. Also praktisch „2-G-plus-light”.

Unser Fazit: 

Der Europa-Park bietet ein perfekt abgestimmtes Angebot auf die so besondere Jahreszeit. Lassen Sie sich verzaubern von diesem Winter-Weihnachtswunderland.

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