Münchner Kirchweihdult 2021

Autor s. unten

Teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin

Bei vorwiegend bestem Herbstwetter kamen mehr als 105.000 Besucher trotz coronabedingter Einschränkungen zur Herbstdult


144 Markthändler und Schausteller waren auf der Kirchweihdult vom 16. bis 24. Oktober zugelassen. Um einen Dultbesuch auch in Zeiten der Coronapandemie zu ermöglichen, hatte das Referat für Arbeit und Wirtschaft wieder ein gutes sowie praktikables Sicherheits- und Hygienekonzept unter Einhaltung der 3G-Regel erstellt. 4.500 Personen durften sich im Marktbereich gleichzeitig aufhalten, das Gelände war eingezäunt, Zugänge und Ausgänge waren getrennt, die Besucher wurden mit Hilfe eines elektronischen Systems gezählt. An den Zugängen mussten die Besucher etwas Geduld aufbringen und sich in der Warteschlange anstellen. Bei Schülern reichte die Vorlage des Schülerausweises, Kinder bis zum 6. Lebensjahr waren ausgenommen, der Speise- und Getränkekonsum war nur in vorgesehenen Bereichen erlaubt. Zu wirklichen Besucherhöchstzahlen kam es nur an den Sonntagen.

Die Besucher hielten sich ausnahmslos an die Hygienevorschriften, an die Maskenpflicht und die Einhaltung der notwendigen Abstände. Zwischen den Dultgeschäften hatte man größere Abstände eingehalten. Jeder Standbetreiber bzw. Schausteller musste ein Hygienekonzept für seinen Betrieb erstellen. Auf der abgespeckten Herbstdult gab es natürlich wieder den berühmten Geschirrmarkt mit Haushaltswaren und entsprechendem Zubehör, Antiquitätenhändler waren ebenfalls mit einem großen Angebot vertreten. Korbwaren, Spielzeuge, Gardinen, Textilien, Trachten und Trachtenzubehör gehörten ebenfalls dazu. Mit Wintertextilien wie Mützen und Schals oder handgestrickten Pullovern boten manche auch schon Geschenkideen für Weihnachten an.

Der kulinarische Bereich war ebenfalls gut besetzt. Heilmeiers Hühnerbraterei mit Biergarten, die Fischervroni, Feisingers Käse- und Weinstubn und das Dultcafé Schiebl deckten den Gastronomiebereich ab. Zahlreiche Imbissstände, Wurstbratereien und Süßwarengeschäfte mit gebrannten Mandeln, Schokofrüchten, eine Krapfen- und Schmalzbäckerei und Crêperien rundeten das Angebot ab. Im Schaustellerteil gab es diesmal ein Kettenkarussell, eine Kinderschiffschaukel, Kinderkarussells, das Kasperltheater und verschiedene Spiel- und Schießbuden. Am Dienstag, 19. Oktober, fand der beliebte Familientag im Schaustellerteil mit ermäßigten Preisen statt.

Dultleiter Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft, bemerkte schon zu Beginn der Kirchweihdult: „Die Dulten als traditionelle, nachbarschaftliche und gemütliche Münchner Veranstaltungen sind mir ein Herzensanliegen. Ein Oktober ohne Dult kann kein goldener sein. Das Ziel unseres Sicherheitskonzepts ist es, einen entspannten Bummel über die Kirchweihdult zu bieten. Diesmal dürfen 4.500 Gäste gleichzeitig auf das Gelände. Das freut mich für alle Dultfans aber auch für die Beschicker, die wegen der Umsatzausfälle im letzten und im laufenden Jahr auf ein gutes Geschäft hoffen.“

Bedauerlicherweise musste die Dult am Donnerstag, 21. Oktober, ab Mittag geschlossen bleiben. Das stürmische Herbstwetter veranlasste die Veranstalter zu dieser vorbeugenden Sicherheitsmaßnahme, da im Laufe des Vormittags ein Stand durch heftige Windböen stark beschädigt worden war. Personen waren nicht verletzt worden.
Die Besucher genossen die entspannte und gemütliche Atmosphäre mit viel Platz, so die Aussagen der Schausteller und Marktkaufleute. An den sonnigen Tagen waren die Pätze der Dultgastronomie bestens besetzt. Veranstalter und Beschicker zogen ein absolut positives Resumée. „Der erstaunlich gute Besuch der Kirchweihdult zeigt, dass diese beliebte Marktveranstaltung auch Krisenzeiten unbeschadet übersteht. Die Menschen kamen in die Au und genossen dort goldene Oktobertage beim Stöbern, Genießen und Einkaufen. Wir hoffen mit unseren Marktkaufleuten, dass sich die Coronalage so weit normalisiert, dass wir nächstes Jahr wieder drei Dulten ohne besondere Auflagen erleben können.“ So Clemens Baumgärtner.

Die bei der Gutscheinaktion „Dult ist Kult“ erworbenen Gutscheine wurden an allen Betrieben gut eingelöst und vor Ort wurden auch noch weitere erworben. Die Gutscheine im Wert von 10 Euro zum Preis von 9 Euro sind auch nach der Dult wieder für die kommende Dultsaison online erhältlich: www.einfach-muenchen.de/dult-gutschein. Vielleicht eine gute Geschenkidee für das Weihnachtsfest!

Also bis zur nächsten Dult in 2022 – der Maidult vom 30. April bis zum 8. Mai.

Text: Norbert Lange
Fotos: Fotostudio Liebhart

Werbung

Auch interessant

Rubriken

125

Aktuelles

62

Feste

9

Märkte

15

Parks

64

Artikel

4

Events

8

International

3

Ratgeber

5

Gesichter

9

Hinweise

15

Interviews

6

Musik

Neueste Beiträge

125

Aktuelles

62

Feste

9

Märkte

15

Parks

64

Artikel

4

Events