„Nibelungen Weihnacht“ in Worms

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2G-Regel und „Juwel“-Riesenrad auf dem Marktplatz

 

Die vierte „Nibelungen Weihnacht“ ist am Samstag, 20. November, gestartet. Gleich darauf war Pause am Totensonntag. Die offizielle Eröffnung ist am Montag, 22. November, auf der Bühne des Obermarktes durch Oberbürgermeister Adolf Kessel und Dekanatsreferentin Caroline Bollinger erfolgt. Geplant ist die Nibelungen Weihnacht bis zum 23. Dezember.

Einer der Höhepunkte ist zum Ende des Weihnachtsmarktes das Turmblasen am 4. Advent, wo viele Menschen zusammenkommen und an der frischen Luft zwischen Dom und Magnuskirche Weihnachtslieder singen. Ob dieses Event stattfindet, war bei Redaktionsschluss noch nicht endgültig klar, ebenso wie die weitere Entwicklung der „Nibelungen Weihnacht“ nach den neuen Coronaregeln. Gestartet war man unter 2G-Bedingungen, die aber nur für die Getränkestände gültig waren. Alle anderen Stände waren unter der Auflage, die Maskenpflicht zu beachten, in den Weihnachtsmarktteilen der Innenstadt frei zugänglich. Der kulturelle Teil der „Nibelungen Weihnacht“ wird organisiert von der Kultur- und Veranstaltungs GmbH (KVG) Worms. Für die Organisation des Weihnachtsmarktes ist der Bereich 3, öffentliche Sicherheit und Ordnung mit Bereichsleiterin Angelika Zezyk, zuständig. Die Platzgestaltung und Koordination hat in den Händen der Projektleiterinnen Isabelle Nau und Michaela Böber gelegen. Besonderen Wert wird bei der Planung auf die gute Zusammenarbeit mit dem Schaustellerverband Worms-Wonnegau gelegt, denn ohne die Schausteller würde kein Weihnachtsmarkt stattfinden. Von der KVG wird ein Programmheft herausgegeben mit dem Titel „Worms im Advent“, mit einem Übersichtsplan der „Nibelungen Weihnacht“ und den Programmpunkten im Advent. Das Programm ist unter www.worms.de zu finden.

Die „Nibelungen Weihnacht“ verteilt sich durch die ganze Innenstadt mit dem Kern auf dem Obermarkt. Weitere Standorte sind Parmaplatz, Fußgängerzone und Römischer Kaiser. Berücksichtigung haben die meisten Wormser Schausteller gefunden und in einzelnen Verkaufshütten haben teilweise wöchentlich die Anbieter gewechselt, eine Praxis, die auch von anderen Weihnachtsmärkten bekannt ist. Mit Göbels „Juwel“-Riesenrad auf dem Marktplatz vor der Dreifaltigkeitskirche gibt es als Attraktion den Blick über die Dächer von Worms. Als Kindergeschäfte sind dabei: Schramms Kinderkarussell, Büglers Kinderkarussell und Klemmer-Schmitts Kinderkarussell. An den Ausschankbetrieben wie Lehmanns „Glühwein Stadl“, Bauers „Zum alten Bauer“, Bauers „Glühweinstüberl“ und Kloos Winters Ausschank/Imbiss war der Zugang nur nach 2G-Kontrolle möglich. Süßwaren, Crêpes, Flammlachs und Imbissgeschäfte der Familien Brückel, Lux, Nock, Kaplan, Müller, Schweitzer, Lehmann, Schramm, Thorn und Weeber haben das Angebot ergänzt. Dazwischen die Anbieter von Bastelartikeln, Schokolade, Marmelade, Handwerkskünste und die drei „Wechselbuden“. Die „Nibelungen Weihnacht“ hat täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

Bisher ist der Wormser Weihnachtsmarkt überraschend gut verlaufen. „Die 2G-Regelung haben die Besucher akzeptiert und umgesetzt. Der Schaustellerverband hat von Anfang an 2G-plus abgelehnt und die Verwaltung hat dies mitgetragen“, so René Bauer. Sorgen bereitet die neue Landesverordnung von Rheinland-Pfalz, die zumindest für die Gastronomie eine 2G-plus Regel vorsieht. Die Landesregierung hatte für die Weihnachtsmärkte in Rheinland-Pfalz ursprünglich weitgehende Lockerungen zugelassen. Doch die vierte Coronawelle hat eine neue Landesverordnung erfordert, die seit 4. Dezember gültig ist. In der neuen Verordnung gilt bei Veranstaltungen im Freien und somit auch für Weihnachtsmärkte die 2G-Regel. Ein explizites Weihnachtsmarktverbot wie z. B. in Baden-Württemberg wurde nicht ausgesprochen. Einige pfälzische Städte wie z. B. Landau, Neustadt, Bad Dürkheim haben ihre Weihnachtsmärkte abgesagt oder geschlossen. Man hat dies auch in Worms befürchtet. Für die Schaustellerfamilien ist jetzt eine schwierige Situation zwischen Weiterbetrieb und Existenzangst entstanden, nachdem am Beginn der „Nibelungen Weihnacht“ die Freude über die Ausrichtung des diesjährigen Weihnachtsmarkts groß war, besonders weil er im vorigen Jahr ausgefallen war.

Text und Bilder: Ulrich Wehmeyer

 

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