Perspektive für Pützchens Markt?

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Das Schützenfest Hannover, die Rheinwiese Düsseldorf und das Münchener Oktoberfest sind abgesagt. Doch wie sieht es für die Bonner Traditionskirmes aus, die erst Anfang September auf dem Volksfestkalender steht?

Stadtspitze und Schaustellerverband wollen die Corona-Entwicklung abwarten und erst Ende Mai eine Entscheidung über Sein oder Nichtsein von Pützchens Markt fällen. Die im September neu gewählte Oberbürgermeisterin Karin Dörner will sich nicht so früh wie ihr Kollege Ashok Sridharan im Vorjahr für eine Absage entscheiden. Immerhin geht es um das größte Volksfest zwischen Rhein und Sieg mit mehr als einer Million Besuchern im Ortsteil Pützchen. Geplant ist der 653. Pützchens Markt vom 10. bis 14. September. Wie die Pressestelle der Stadt bekannt gab, soll die Entwicklung des weiteren Infektionsgeschehens und der Verlauf der Impfungen abgewartet werden. Der Bonner Schaustellervorsitzende Peter Barth dankte den Stadt-verantwortlichen für ihr Entgegenkommen. „In 2020 erfolgte die Absage bereits einen Tag nach der Absage des Münchener Oktoberfestes, was meines Erachtens zu früh war“, so Barth.

Dazu ist anzumerken, dass Pützchens Markt längst nicht so viel Vorlaufzeit benötigt wie das bayerische Traditionsfest, denn es gibt nur ein großes Festzelt. Die Oberbürgermeisterin will Ende Mai in einer Videokonferenz mit Schaustellern und dem Marktamt die Lage besprechen und eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen. Der Schaustellerverband spricht sich wegen der besonderen Situation in diesem Jahr dafür aus, dieEntscheidung so lange wie möglich hinauszuzögern. „Wir sind in der Lage, sehr schnell zu reagieren und alles vorzubereiten“, sagt Peter Barth. Hoffnung geben die derzeit zum Redaktionsschluss vermehrt sinkenden Inzidenzwerte sowie die stetige Zunahme der Impfquote. In gut dreieinhalb Monaten können noch große Fortschritte in der Pandemie erzielt werden. Fest steht, dass es einen Pützchens Markt nur in dieser Form geben wird. Eine Lightversion ist nicht geplant und wäre mit Absperrungen an den Straßen kaum realisierbar. Die Sehnsucht nach dem beliebten Volksfest wird sich in der zweiten Maiwoche nach Himmelfahrt bei vielen Bürgern deutlich steigern, denn Roland Barth-Kipp wird seine Achterbahn „Feuer und Eis“ zwecks TÜV-Abnahme auf dem Marktgelände aufbauen.Doch dazu mehr in einer der nächsten Komet-Ausgaben.

Text und Fotos: Martin Wehmeyer

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