Riesenrad in Eltville

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Auszeit von Corona!

 

Wer schon einmal in Eltville war, weiß, dass die Attraktivität des beschaulichen Ortes grundlegend bestimmt wird von der Schönheit der Gegend. Die umliegenden Weinberge und der nah gelegene Rhein versprühen Urlaubs-charakter und sind seit jeher ein touristischer Anzugspunkt. Darum hat manes sich bei der Überlegung bezüglich einer Coronaveranstaltungim Raum Wiesbaden zur Aufgabe gemacht, diese schöne Lage zu nutzen, um für die Bürger ein kleines Freizeitdomizilzu kreieren und das ist gelungen. Was entstanden ist, war eine Oase, die zumWohlfühlen, Seele baumeln lassen und Genießen eingeladen hat. Ganz ohne Coronacharakter, dafür aber mit rhein-hessischem Charme!

Ein Ausflug zum Abschalten.

Von der Coronakrise habe ich bei meinem Besuch in Eltville nicht wirklich viel bemerkt. Die angenehme Stimmung und die atemberaubende Aussicht auf den schönen Rhein haben die aktuellen Neuigkeiten über die Pandemie und ihre Entwicklung für kurze Zeit vergessen lassen. Der Betreiber des Freizeitparks „Taunuswunderland“ Otto Barth hat sich gefreut, als man in der Stadt Eltville von der Realisierung eines Coronaparksgesprochen hat. Neben seinem Freizeitpark hat Barth kürzlich ein Riesenrad von einem Schaustellerkollegen erworben. Dieses war perfekt für eine harmonische Aufmachung einer kirmesähnlichen Veranstaltung an der Rheinpromenade in Eltville. In Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, dem Veranstaltungsbüro der Stadt Wiesbaden und dem zugehörigen Kultur-und Eventzentrum des Kreises wurde ein ausgereiftes Konzept für eine mehrwöchige Veranstaltung am Rhein entwickelt.

Vom 18. Juli bis zum 1. November 2020 wurden am Rheinufer verschiedene Buden, Fahrgeschäfte und Sitzmöglichkeiten aufgebaut. Familie Barth hat erstmalig an demjungfräulichen Standort gastiert. Das aufgebaute Riesenrad hat die mitfahrenden Gäste mit 32 Gondeln in luftige Höhen von 50 Meter befördert und den Passagieren damit eine spektakuläre Aussicht über die Region und auf den Rhein geboten. Bei gutem Wetter konnte der Sonnenuntergang auch jene verzaubern, die mit Romantik nichts am Hut haben. Neben dem Riesenrad wurde im Laufe der Spielzeit das Kinderfahrgeschäft „Samba Balloon“ von Sascha Barth aufgestellt, welches auch den kleinen Gästen die Wolken ein Stückchen nähergebracht hat. Ein abgetrennter Bereich hat die Gäste zum Essen, Trinken und Verweilen eingeladen. Das Angebot hat sich von einem Stand mit Fleisch-spezialitäten über Süßwaren bis hin zu einem üppigen Getränkeangebot erstreckt.

Das beliebteste Getränk war der Wein!

Wer hätte das gedacht?! Die Hygienemaßnahmen, die zu dem Zeitpunkt schon in aller Munde waren, haben niemanden mehr zu erstaunen können. Jeder Besucher hat ein Kontaktformular zur Erfassung der Personalien bekommen. Dieses Verfahren istwiedererwartendproblemlos verlaufen. Über das Gelände verteilt sind zahlreiche Desinfektions-mittelständer aufgestellt worden. Diverse Sitz-  und Stehmöglichkeiten haben zum Beisammensein in reduzierter Gesellschaft mit Abstand eingeladen. Angeboten wurdenicht nur eine Riesenradfahrt mit atemberaubender Aussicht. Ein vielseitiges Speisen-und Getränkeangebot von Georg Spreuer hat jeden Durst gestillt und die knurrenden Mägen gefüllt. Durch die Tatsache, dass nicht nur die Schausteller in diesem Jahr zu Hausebleiben mussten, sondern auch diverse Winzer aus Rheinhessen und aus dem Rheingau nicht dazu gekommen sind, auf den regional typischen Weinfesten ihre Produkte zu präsentieren, hat man sich ein besonderes Angebot für die Liebhaber der Weinberge überlegt. Otto Barth und die Veranstalter sind eine Kooperation mit verschiedenen Winzern eingegangen, die eine Weinprobe im Riesenrad angeboten haben.

Es wurden Weingläser verteilt, die bei den Stopps am Kassenhäuschen mit verschiedenen Weinen gefüllt wurden. Auf einem zuvor ausgeteilten Blatt wurden die Gäste mit den wichtigsten Informationen zu den verschiedenen Sorten versorgt und konnten so in ruhiger und romantischer Atmosphäre mit einem fantastischen Ausblick das Flair der Region genießen. Die Teilnehmer der Weinprobe haben von einem unvergesslichen Erlebnis berichtet, das gerne weiterzuempfehlen ist. Zusammenfassend ist die Veranstaltung absolut gelungen. Aufgrund der ansteigenden Infektionszahlen Anfang und Mitte Oktober wurden die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen der Weinprobe im Riesenrad von Mitte Oktober bis Anfang November abgesagt. Trotz dessen scheinen alle Beteiligten zufrieden und glücklich aus der Veranstaltung zu gehen. Bislang ist noch nicht geklärt, ob die Veranstaltung der Grundstein für eine jährlich stattfindende Aufmachung gewesen sein könnte. Eins steht aber fest: Zufriedenheit gab es auf allen Ebenen. Wir kommen auf jeden Fall wieder!

Text und Bilder: Marie Hünnies

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