Spendenaktion: Das Leben ist ein Riesenrad

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Schecküberreichung an die Circus-und Schaustellerseelsorge.

Seelische und moralische Unterstützung leisten und gleichzeitig auf die schwierige Situation der Reisebranche aufmerksam machen, das war das Hauptziel unserer Spendenaktion „Das Leben ist ein Riesenrad – Einmal oben, einmal unten und schon wieder oben“.

Bezeichnender als mit diesem Titel lässt sich das vergangene Jahr wohl kaum beschreiben. Zahlreiche Karussells standen still und tun es auch jetzt, im schon seit Mitte Dezember andauernden Lockdown, wieder. Zwar konnten die Verbände mit ihrer unermüdlichen Arbeit die Zahlung von Überbrückungshilfen erreichen. Dennoch braucht es mitunter Zeit, bis das dringend notwendige Geld auf dem Konto eingetroffen ist, während die Ausgaben weiterlaufen. In vielen Fällen reicht der ausgezahlte Betrag nicht aus, um die gesamten Kosten zu decken. Menschen geraten in schwere finanzielle Nöte, weil sie nicht alle Voraussetzungen erfüllen können, um die Hilfe des Staates in Anspruch zu nehmen und irgendwann fehlt das Geld, um die Zirkustiere zu füttern, den Wohnwagen zu beheizen oder dringend notwendige Reparaturen zu bezahlen. „Selbst mit ein paar wenigen Euros lässt sich schon etwas bewirken“, sind sich Torsten Heinrich und Sascha Ellinghaus, die Leiter der evangelischen und katholischen Circus-und Schaustellerseelsorge, einig. Daher seien sie dankbar für jede erhaltene Spende, die für die Unterstützung von in Not geratenen Reisenden auf den Konten der Kirchen eingehe.Mit einem Spendenbeitrag von 5 € pro verkauften Riesenradkalender wollten auch wir vom „Komet“ einen Beitrag hierzu leisten. Umso größer war und ist unsere Freude über die großzügige Beteiligung des Bundesverbandes deutscher Schausteller und Marktkaufleute e. V. (BSM). Auf unsere Anfrage hin zögerte Patrick Arens nicht lange mit der Entscheidung, unsere Aktion zu unterstützen und war sich auch mit seinen Verbandskollegen schnell einig darüber.

„Obwohl die Idee eigentlich bereitsfast am Ende der üblichen Kalendersaison entstanden ist, konnten wir dennoch 96 Exemplare verkaufen und freuen uns insgesamt 500 Euro als Spende überreichen zu können “, freut sich Verlagsleiter und Geschäftsführer des „Komet“, Armin Knerr.Inmitten des malerischen Hofheimer Ortsteils Lorsbach im Taunus ist das Gemeindebüro der Evangelischen Schaustellerseelsorge zu finden –direkt neben der Kirche und dem örtlichen Pfarrhaus. Hier lebt und arbeitet Torsten Heinrich, Leiter der Ev. CSS, zusammen mit seiner Frau Kerstin, die als Pfarrerin die örtliche evangelische Gemeinde betreut. Gemeinsam werden sie tatkräftig durch Petra Krötz, die gute Seele des Gemeindebüros unterstützt.Hier hat am Mittwoch, 10. März 2021, die Übergabe der Einnahmen aus unserer Spendenaktion stattgefunden. Nicht nur Armin Knerr ist eigens hierfür aus Pirmasens angereist, auch Sascha Ellinghaus hat den Weg aus seinem Heimatort Hagen auf sich genommen, um den symbolischen Spendenscheck persönlich entgegenzunehmen. Geplant war außerdem der Besuch von Patrick Arens als Vertreter des BSM, der jedoch kurzfristig wegen eines wichtigen Termins verhindert war.

Nach einer herzlichen Begrüßung und der Führung durch die Büroräumlichkeiten freuen sich Torsten Heinrich und Sascha Ellinghaus, ihre symbolischen Schecks im Vorgarten des Pfarrhauses zu übernehmen selbstverständlich nicht ohne das obligatorische Foto. Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Im gemütlichen persönlichen Rahmen und ausreichend Abstand nutzen wir die Gelegenheit, mehr über die Arbeit der Seelsorge zu erfahren. „Wie gern würde ich auch mal wieder zu erfreulichen Anlässen fahren, momentan besteht ein Großteil meiner Arbeit aus Beerdigungen“, erzählt uns der katholische Mann Gottes. Wir sind uns einig, dass uns die pandemiebedingte Situation wohl leider noch eine Zeit begleiten wird. „Geld ist die eine Sache, besonders wertvoll sind aber vor allem die Gespräche, die sich oftmals aus den Spendenanfragen ergeben“, betont Pfarrer Heinrich.Im Neuen Testament heißt es, dassein Stern den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Geburtsstätte Jesu aufzeigte. Sie begaben sich dort hin, sinnbildlich gesehen waren sie also die ersten Reisenden und der „Komet“ ist damit gewissermaßen der Leitstern auf der Reise. So kam man damals auf den Namen unserer Zeitung, die einige unserer Leser schon über mehrere Generationen begleitet und es auch weiterhin tun soll. Gemeinsam mit den Kirchen und den Berufsverbänden möchten auch wir besonders in dieser Zeit für Sie da sein, liebe Leser! Daher steht schon jetzt für uns fest: Diese Aktion wird wiederholt, dann jedoch mit mehr Vorlaufzeit! Ganz besonders freuen wir uns jedoch über das Miteinander, welches wir hiermit erzeugen konnten. Denn für eines hat unser Kalender besonders gesorgt: Den Austausch zwischen Menschen!

Unser Dank gilt dem BSM, Herrn Heinrich und Herrn Ellinghaus und allen, die diesen Zweck mit dem Erwerb gefördert haben!

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