Stuttgart mit Adventszauber und Glanzlichter

Adventszauber - Stuttgart - Impression
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Ersatzprogramm für abgesagten Weihnachtsmarkt mit 33 Verkaufsgeschäften und Lichtinstallation auf dem Schlossplatz.

 

Eigentlich war es überall das Gleiche –abgesagte Weihnachtsmärkte. Die letzte Hoffnung für die Schausteller und Marktkaufleute war dahin. Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte am 29. Oktober den Weihnachtsmarkt ab, welcher eine lange Tradition hat und erstmals urkundlich im Jahr 1692 erwähnt wurde. Aber die lange Tradition half nichts gegen die Pandemie. Als Ersatz war die Illumination „Glanzlichter Stuttgart“ auf dem Schlossplatz geplant und unter dem Namen „Adventszauber“ sollten 33 Verkaufsstände in der City verteilt aufgebaut werden.Auf starke Kritik vom Schaustellerverband Südwest Stuttgart e. V. mit dem 1. Vorsitzenden Mark Roschmann war die Entscheidung der Stadt gestoßen, bei den zugelassenen Geschäften Imbiss-und Ausschank zu verbieten. Das Geschäft mit Glühwein und Imbiss machten dann einzelne Gastronomen in der Innenstadt, die diese Produkte als „to go“ angeboten haben. Warum man den Schaustellern diese Möglichkeit entzog, ist unplausibel und nicht mit der Gleichbehandlung aller Unternehmer vereinbar. Besonders war mir dies am Schlossplatz aufgefallen. Dort wo 2019 zum Weihnachtsmarkt Kinzler/Stamer mit der Wintertraum-Eisbahn und Glühweinausschank gestanden hatten, standen nun Verkaufsbuden mit Süßigkeiten, Schokofrüchten, Erzgebirgsschmuck und gegenüber bot der Gastronom des Kunstmuseums Glühwein und Essen an. Anders war die Entscheidung in der badischen Landesmetropole Karlsruhe, wo Imbiss und später auch Glühweinverkauf zugelassen waren.

Diesem Beispiel, so forderten die Schausteller, sollte das Stuttgarter Rathaus folgen. Eine Eingabe von Mark Roschmann bei der Stadtverwaltung führte aber zu keinem Erfolg. Die Stadt argumentierte durch Rathaussprecherin Jasmin Bühler mit den Worten „Selbst wenn man dieses Konzept ändern würde, bräuchten die Betreiber für den Alkoholausschank eine gesonderte Konzession, das heißt eine Gestattung“. Als weiteres wurden die infektiologischen Gründe aufgeführt.Schön gestaltet war der Schlossplatz mit großer Tanne und den acht touristischen Highlights Stuttgarts als Lichtinstallationen „Glanzlichter Stuttgart“. Die Beleuchtung in der Innenstadt war eine Aktion der „in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft“ und der Stuttgart-Marketing GmbH. 45.000 LED-Lämpchen brachten die 21 Meter hohe Weißtanne aus dem Welzheimer Wald zum Leuchten.

Die 33 Schausteller und Marktkaufleute mit Ihren Geschäften waren über die Fußgängerzonen in der unteren Königstraße (zwischen Arnulf-Klett-Passage und Bolzstraße), auf dem Schloss-und Marktplatz, auf der Kirchstraße, dem Kronprinzplatz und in der Eberhardstraße (zwischen der Hirschstraße und Tübinger Straße), verteilt. Das Angebot erging von weihnachtlichen Angeboten über Maroni, Süßwaren wie gebrannte Mandeln, Magenbrot, Schokofrüchte, Wollsocken, Mützen und Bienenhonig. Der Adventszauber begann am 26. November und war bis 9. Januar geplant. An Sonn-und Feiertagen war nicht geöffnet. Letztendlich führte der Lockdown am Mittwoch, 16. Dezember 2020, mit Schließung der Geschäfte zum Ende des Adventszaubers und der Lichtinstallationen. Der Blick auf den Weihnachtsmarkt 2021 richtet sich voller Hoffnung auf keine allzu großen Einschränkungen auf den Termin vom 24. November bis zum 23. Dezember 2021.

Text und Fotos: Ulrich Wehmeyer Quelle: Stuttgarter Nachrichten

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