Unsichere Lage bei den Schützenfesten – Düsseldorf, Neuss und Kaarst

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Die Unsicherheit ist groß bei den Vereinen mit frühen Schützenfestterminen. Die Zeit rennt, die Impfungen gehen aber eher zögerlich voran. Keine gute Nachricht für größere Menschenansammlungen. Doch in gut zweieinhalb Monaten sollten die ersten Schützenfeste in Düsseldorf gefeiert werden. Planungen für Umzüge, Platzvergabe und Musikkapellen müssen aber jetzt durchgeführt und Entscheidungen getroffen werden. „Das Risiko für Ansteckungen durch Corona ist für uns noch zu hoch“, resümiert der Chef des Schützenvereins Düsseldorf-Vennhausen Herbert Koch. Dort startet Anfang Mai in der Regel die Schützensaison in der Landeshauptstadt. Im Juni sollte in Gerresheim das gewohnte Schützenfest gefeiert werden. Der Vorstand hat sich zu einer Absage durchgerungen. Auch wenn das Fest erst in vier Monaten gefeiert wird, sind jetzt Entscheidungen gefordert, denn finanzielle Nachteile müssen für die Bruderschaft abgewendet werden, so Schützenchef Rolf Binnebößel. Bereits im Februar müsse die Druckerei für Plakate und Festschrift beauftragt werden. Beide Schützenfeste sollen auch nicht in den Herbst verschoben werden, da sich die Termine dann eventuell mit anderen Festen überschneiden und es schwierig wird, entsprechende Kutschen, Pferde oder Musikkapellen zu verpflichten. Die Heerdter Schützen gehen einen anderen Weg und verlegen ihr Fest vom Mai in den August. Der neue Termin ist von 20. bis 23. August 2021. Die meisten Vereine in Düsseldorf warten jedoch noch die Entwicklung der Pandemie ab. Normalerweise bildet das Unterrather Schützenfest mit der Hahnekirmes den Abschluss der Saison am dritten Septemberwochenende. Auch im Raum Neuss und in Willich sind Schützenfeste bereits komplett abgesagt worden. Der Geschäftsführer des Schützenvereins Willich, Hans Joachim Donath, geht davon aus, dass erst 2022 wieder gefeiert werden kann.

Damit fällt natürlich auch die große Willicher Kirmes am zweiten Juli-Wochenende, 9. bis 13. Juli, weg. Auch in Neuss sieht es nicht erfolgreicher für das Brauchtum aus. Bürgermeister Reiner Breuer hat zum Schützengipfel einberufen und bekannt gegeben, dass angesichts der Impf-und Infektionslage vorerst nicht damit zu rechnen ist, dass die Brauchtums-veranstaltungen bis zum Herbst in althergebrachter Art und Weise möglich sind. Sollten Feste, in welcherForm auch immer, möglich sein, so wird die Stadt Neuss deren Durchführung unterstützen und versuchen einen Kirmesplatz zu organisieren. Der Präsident der Further Schützen Jochen Hennen, die normalerweise zu Pfingsten mit großer Kirmes feiern, denkt eher an eine Verlegung in den Herbst. Die Vorbereitungen laufen noch. Eine Entscheidung über das Festdatum soll Ende Februar erfolgen.

Auch bei der Kaarster Bruderschaft herrscht Unsicherheit bezüglich der Ausrichtung des Schützenfestes. Für alle Fälle gibt es dort schon einen „Plan B“, der eine Spätkirmes mit Umzügen im Oktober vorsieht.

Text und Fotos: Martin Wehmeyer

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