Wenig Schausteller aber viele Lichter – Lichterglanz Bremerhaven

Lichterglanz - Bremerhaven
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Lichterglanz statt Weihnachtsmarkt in Bremerhaven.

Der neue Hafen in Bremerhaven wurde 2020 durch Hansteins „Europa-Rad“ entscheidend geprägt. Vom 11. Mai bis zum 8. November lockte das 35 Meter hohe „Nauta-Bussink-Rad“ Einheimische und Touristen an den Weserdeich. Dann wurde es abgebaut, um nur wenige Hundert Meter weiter neu aufgestellt zu werden. Am 14. November öffnete der Russe erneut seine Kasse. Diesmal jedoch auf dem Theodor-Heuss-Platz. Eingerahmt wurde es ab dem 23. November von mit Lichterketten geschmückten Bäumen, überdimensionalen Leuchtkugeln, Illuminationen an den Fachgeschäften und einem riesigen Christbaum. Sogar zwei Schaustellergeschäfte des Unternehmens Ausborn standen direkt vor dem Riesenrad, sodass kurzzeitig ein Mini-Weihnachtsmarkt besucht werden konnte. Leider haben sie die meiste Zeit stillgestanden. Denn der Kinderkettenflieger und der Ausschankbetrieb durften nur einige wenige Tage während des sogenannten „Lichterglanz“ betrieben werden. Dann hat der harte Lockdown mit zusätzlichen Einschränkungen begonnen.

Manche Coronamaßnahmen sind wahrlich schwer nachvollziehbar. Da wird ein Konzept erstellt, das sorgsam durchdacht ist, nur ganz ganz wenig Schaustellerei zulässt und sich dabei ganz gewiss keine Menschenmassen ansammeln können und plötzlich ist alles nichts mehr wert und es muss geschlossen werden. Allein das „Europa-Rad“ durfte weiter betrieben werden. Da aber auch der Einzelhandel in der Stadt schließen musste, bewegten sich kaum noch Menschen in der Fußgängerzone und für Familie Hanstein hat es sich eigentlich nicht mehr gelohnt. Dennoch hat man bis zum 22. Dezember gespielt und die wenigen Passanten, die durch die Bürgermeister-Smidt-Straße bumelten, sind dann auch noch die paar Schritte weiter gegangen und haben in einer der 24 Riesenradgondeln Platz genommen. Vorher und nachher wurden Handys oder Kameras gezückt, denn das Motiv war zweifelsohne reizvoll. Die Beleuchtung in der Bürgermeister-Smidt-Straße konnte sich sehen lassen! Sowohl die gepflanzten Laubbäume als auch die vorübergehend aufgestellten Tannenbäume wurden aufwendig illuminiert. Alle paar Meter haben Weihnachtssterne geleuchtet und als Highlight wurden die zehn Märchenhütten, die seit dem Jahr 2010den Weihnachtsmarkt ergänzen, ebenfalls platziert. Unter anderem waren Max und Moritz, Aschenputtel und Rotkäppchen dargestellt. Wenn man nicht so ganz genau hingeschaut hat, sah es in Bremerhaven zumindest fast wie ein Weihnachtsmarkt aus und freudige Gesichter bei Kindern und Eltern haben die Szenerien allemal erzeugt. Zu guter Letzt soll auch die Lichtprojektion an der Vereinigten Protestantischen Gemeinde zur Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche noch erwähnt werden. Ganze achteinhalb Stunden konnte man diese täglich bestaunen. Morgens von sieben bis neun Uhr und nachmittags ab 15:30 Uhr bis abends um 22 Uhr haben sich hell leuchtende Eiskristalle bewegt und formschöne Sterne über die Mauern und den Turm des im Volksmund „Große Kirche“ genannten Gotteshauses bewegt. Auch hier haben sich zahlreiche Hobby- und Profifotografen Zeit für ihre Aufnahmen genommen.

 

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