„Wheel of Vision“ bleibt bis Ostern

Wheel of Vision in Düsseldorf
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Ein Symbol für die Not der Branche in Düsseldorf!

 

Oscar Bruchs „Wheel of Vision“ ist für Düsseldorf mittlerweile eine Attraktion, auf die in der Vorweihnachtszeit niemand mehr verzichten möchte. Ab 17. Oktober drehte sich das schneeweiße Riesenrad wieder am Rande der Altstadt auf dem gut besuchten Burgplatz. Höhenluft in 55 Metern, ein grandioser Rundblick auf den Rhein und über die Stadt bis in die Ferne lockten die Besucher wieder in Scharen an. Denn wer einmal mitgefahren war, der wird es spätestens im nächsten Jahr wieder tun! Doch der zweite und dazu noch verlängerte Lockdown ab Anfang November bis ins Jahr 2021 führte zum Stillstand des Riesenrades. Aufgrund der Coronaschutzverordnungund der damit verbundenen Kontaktreduzierung durfte Bruch das Riesenrad nicht mehr betreiben. Während die um das Rad aufgebauten Buden zum Teil öffnen durften, blieb das Rad mit Zäunen abgesperrt. Ein trauriges Bild … !!!Auch wenn nicht klar war, wannsich das Riesenrad wieder mit Besuchern drehen kann, wollte Bruch auf bessere Zeiten warten. „Alarmstufe Rot“ war angesagt und er lässt das große „Wheel of Vision“ abends statt wie normalerweise in blauer jetzt in entsprechend roter Beleuchtung erstrahlen, um damit als Symbol auf die ums Überleben kämpfenden Schausteller und die prekäre Situation der gesamten Veranstaltungsbranche aufmerksam zu machen.

Doch auf politischer Ebene bewegte sich etwas unter Düsseldorfs neuem Oberbürgermeister Stephan Keller, sodass eine Verlängerung der Standzeit bis voraussichtlich Ostern, wie es Bruch gewünscht hatte, vom Ratsbündnis ins Auge gefasst werden kann. Die entsprechenden Parteien sehen es als das richtige Signal für Düsseldorf an. Ratsmitglied Andreas Hartnigkfindet es nur fair, dem heimischen Großschausteller in der Notsituation der Branche ein Entgegenkommen zu zeigen, wie es auch die Kollegen in der Innenstadt mit den Buden gehalten hatten. Immerhin hat Bruch im vergangenen Sommer nicht das finanzielle Risiko gescheut seiner Heimatstadt, aufgrund der ausgefallenen Rheinkirmes, den Freizeitpark „Düsselland“ mit Kirmesflair auf dem Messegelände auf eigene Rechnung zu bescheren, obwohl zu diesem Zeitpunkt niemand Erfahrungen hatte, ob solche Ersatzveranstaltungen angenommen werden. Da der Karneval abgesagt wurde und der Burgplatz dafür nicht für ein Zelt benötigt wird, kann das Riesenrad weiter aufgebaut bleiben und Bruch kann auf bessere Zeiten hoffen. Bis dahin bleibt den Düsseldorfern am Abend immerhin ein schöner Anblick in sicherem Abstand. Die Entscheidung der Düsseldorfer Ratsmitglieder wird in der öffentlichenPresse sehr positiv gewürdigt.

Text und Fotos: Martin Wehmeyer

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