Pforzheim. Mit dem traditionellen Fassanstich im Festzelt ist am Freitag, 12. Juni, die Pforzemer Mess 2026 offiziell eröffnet worden. Den Startschuss gab Erster Bürgermeister Dirk Büscher, der für den Fassanstich lediglich zwei Schläge benötigte. Musikalisch eingestimmt wurde die Eröffnung zuvor von Simon Wild und Jörg Augenstein, die mit ihrem Partyhit „Das letzte Edelweiß“ derzeit auch in den österreichischen Schlager-Charts für Aufmerksamkeit sorgen.
Bereits zum Auftakt herrschte auf dem Platz reger Betrieb: Die ersten Fahrgeschäfte drehten ihre Runden, der Duft von gebrannten Mandeln lag in der Luft, und zahlreiche Besucher nutzten den Eröffnungstag für einen ersten Rundgang über die Mess. Insgesamt laden in diesem Jahr 70 Schausteller sowie 40 Krämermarkt-Händler zum Besuch ein.
Die Beschickung präsentiert sich breit aufgestellt. Zu den großen Fahrgeschäften und Publikumsmagneten zählen unter anderem Kaplans „Königlicher Wellenflug“, Göbels Riesenrad „Grand Soleil“, Küchenmeisters „Konga“, Eberhards „Wilde Maus“, Baiers „Musik Express“, Armbrechts „Night Style“, Haas’ Autoskooter „Number 1“ sowie Hoefnagels’ Geisterbahn „Diablos Residenz“. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Familien-, Kinder-, Spiel- und Reihengeschäfte sowie die gastronomischen Betriebe auf dem Messplatz.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen in diesem Jahr außerdem drei Anlagen, die Marktmeister Pfrommer bei der Eröffnung hervorhob: „Parkour“ von Aigner, „Skater“ von Kaiser und „Hexentanz“ von Markmann. „Wir haben in diesem Jahr drei wirklich einzigartige Fahrgeschäfte am Start, die so nicht mehr gebaut werden“, sagte Pfrommer. In dieser Konstellation werde man diese Anlagen vermutlich nicht mehr oft gemeinsam sehen.
Bei der Zusammenstellung der Mess habe die Familienfreundlichkeit im Mittelpunkt gestanden. „Unsere Mess ist ein Volksfest. Da muss für klein, für groß, für alt, für jung, für jeden etwas dabei sein“, betonte Pfrommer. Nach der intensiven Aufbauwoche sei die Erleichterung groß: „Nachdem alles steht und alles untergebracht ist, fällt wirklich ein großer Brocken vom Herzen.“
Auch Dirk Büscher unterstrich die Bedeutung der Veranstaltung für Pforzheim und die gesamte Region. „Die Pforzemer Mess hat für die Stadt und für die Region eine sehr hohe Bedeutung. Wir sind ein Publikumsmagnet mit der Mess“, sagte der Erste Bürgermeister. Die Schausteller hätten „wirklich aufgefahren“ und viele Geschäfte aufgebaut. Er hoffe, „dass für jeden etwas dabei ist und die Leute mit Lächeln und Freude über die Mess gehen“.
Mit seinem Fassanstich zeigte sich Büscher zufrieden. „Zwei Schläge, das lässt sich sehen. Wichtig ist ja, dass es Spaß macht“, sagte er im Festzelt. Den Besucherinnen und Besuchern wünschte er gutes Wetter, eine schöne Zeit mit Kindern, Freunden oder auch allein sowie einen „kleinen Urlaub vom Alltag“.
Die Pforzemer Mess läuft vom 12. bis 21. Juni 2026 auf dem Messplatz Pforzheim. Weitere Informationen und die aktuelle Beschickerliste gibt es unter www.pforzemer-mess.de.
Foto: Ein Prosit auf die Mess (von links): Johannes Schweizer, Marina Platzer, Dirk Büscher, Simon Wild und Jörg Augenstein. © Chris Schober